ARGE Dicke Weiber im Fernsehen

25 Jan

Am Dienstag, den 24. Jänner 2012 lief ein kurzer Beitrag über die ARGE Dicke Weiber in der Sendung „Heute in Österreich“ auf ORF2. Er kann in der ORF TVthek online angesehen werden:

http://tvthek.orf.at/programs/1257-Heute-in-Oesterreich

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Esst endlich normal! von Udo Pollmer

12 Jan

Eine Buchrezension von Malena Glück
Udo Pollmer: Esst endlich normal

Noch nie hat sich ein Buch so intensiv mit dem Thema Übergewicht und der wissenschaftlichen Forschungslage beschäftigt wie das von Udo Pollmer geschriebene Werk: Esst endlich normal! Der Autor erklärt warum die von den Medien und Politikern zitierten Studien, die unser angebliches Verfetten postulieren, lügen – also ihre Aussagen meist so zurechtgebogen werden wie es gerade der Mainstreammeinung beliebt und wie man damit natürlich am besten Geld verdient.

Zusätzlich setzt er sich mit den realen Ergebnissen wissenschaftlicher Studien auseinander und belegt mit diesen Daten, dass Diäten krank machen, Ernährung nur wenig mit dem angesetzten Übergewicht zu tun hat, dass Sport und Fitness auch keine Auswirkungen auf das Übergewicht haben und noch so einige Irrtümer, die Dicken als Vorurteile entgegengebracht werden. Er erklärt warum Studien den Fernsehkonsum als dickmachend postulieren und zwar nicht weil wir uns dadurch schlechter ernähren und uns weniger bewegen – sondern, weil Fernsehen Streß produziert (und Streß wiederrum das Hormon Cortisol).

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Dicke Weiber Tanzworkshop

8 Jan

ARGE Dicke Weiber Logo„Jede, die tanzen will, kann tanzen!“

Dicke Weiber Tanzworkshop
28. + 29. Jänner 2012, 14 – 19 h
FrauenLesbenMädchenZentrum Wien

Die ARGE Dicke Weiber lädt alle dicken Frauen zu einem Schnupper-Workshop für zeitgenössischen Tanz. Wir wollen unsere Beweglichkeit erkunden, Tanzgrundformen lernen und miteinander die Freude am Tanzen entdecken. Keine Vorkenntnisse nötig!

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Lizenz zum Essen von Gunter Frank

6 Jan

Eine Buchrezension von Malena Glück
Gunter Frank: Lizenz zum Essen

Das Buch »Lizenz zum Essen«, verfasst von einem deutschen Arzt, beschäftigt sich mit der körperlichen Vielfalt, mit den Ernährungslügen und mit der Diskriminierung »Übergewichtiger«, also dicker Menschen.

Dr. Gunter Frank bedient sich zweierlei, fiktiver Gestalten (Frau Rundlich, Herr Hager) um die medizinischen Grundlagen, welche er aus seiner mehr als zehnjährigen Erfahrung als Mediziner gewonnen hat, auf eine leicht verständliche Weise näher zu bringen. Dabei versucht er vor allem Vorurteile, die von der Gesellschaft, den Medien, den Politikern/Politikerinnen, Ernährungswissenschaftlern/Ernährungswissenschaftlerinnen und Ärzten/Ärztinnen an dicke Menschen herangetragen werden, auszuräumen. Er erklärt, dass die medial verbreiteten Vorurteile wie Faulheit, Undiszipliniertheit, Verfressenheit, etc. keine zugrundeliegenden, wissenschaftlich ernst zu nehmenden Studien aufweisen können. Er deklariert dieses »angebliche Wissen« als nicht bewiesen und unhaltbar – er erläutert die Zusammenhänge von Genen, Ernährung, Stress unter einer wesentlichen Bedingung: Vielfalt.

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Das Beste für 2012

31 Dez

Heute endet nicht nur der ARGE Dicke Weiber Gastblog im Missy Magazine, sondern auch das Jahr 2011.

Daher wünschen wir allen dicken Frauen und FreundInnen einen guten Rutsch und ein wunderbares diätfreies 2012!

dicke feministische Grüße
die ARGE(n) Dicke(n) Weiber


Vorschau: Tanzworkshops für dicke Frauen

  • Workshop I mit Alexandra Grosz
    28./29. Jänner 2012, jeweils 14-19 Uhr, FZ
  • Workshop II mit Gina Battistich
    18./19. Februar 2012, jeweils 14-19 Uhr, FZ

    Anmeldung bis spätestens 20.01.2012

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Dicke Weiber Badeabend – 23. Dezember 2011

15 Dez
Badeabend Sargfabrik

Badehaus Sargfabrik

Wir laden alle dicken Frauen herzlich ein, mit uns zum Badeabend zu gehen!

Orientalischer Badeabend für Frauen
Freitag, 23. Dezember 2011, 18 Uhr
Sargfabrik Badehaus, 1140 Wien, Goldschlagstraße 169
Eintritt: € 12,90 / ermäßigt € 8,60
http://sargfabrik.at/

Dies ist ein offenes Treffen der ARGE Dicke Weiber – Feministische Initiative dicker Frauen gegen Gewichtsdiskriminierung und Schlankheitsterror für Vielfalt und positive Selbstbilder.

Jede dicke Frau ist herzlich willkommen!
Auch wenn du dir derzeit nicht vorstellen kannst, bei uns mitzumachen.

Um Anmeldung per Email wird gebeten, wegen Zusammenwarten beim Eingang.

dicke feministische Grüße
die ARGE(n) Dicke(n) Weiber

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Zehn Regeln für dicke Mädchen

14 Dez

von Dianne Sylvan

aus dem Englischen übersetzt von Neelke Wagner

Body Joy

Body Joy!

Wenn ihr mich und meine Arbeit noch nicht kennt, wisst ihr nicht, dass ich vor ein paar Jahren ein Buch über Körperbilder und Spiritualität geschrieben habe. Das ganze Thema ist sehr wichtig für mich, auch wenn ich in letzter Zeit nicht viel darüber geschrieben habe, weil ich so viele andere Dinge zu tun hatte. Aber dann bekam ich Kabelfernsehen und die ganze alte Wut flammte wieder auf.

Wisst ihr, ich bin dick. 300 großartige Pfund (136 Kilo) von meinem Doppelkinn bis zu meinen bezaubernden Zehen. Diesen Umstand kann ich nicht bestreiten: Mein Fett ist da. Es spricht. Es sagt: »Ich bin liebenswert und wertvoll, so, wie ich bin, und zur Hölle mit dir, wenn du das anders siehst!« Es hat mich einen Haufen Zeit und Mühe gekostet, von der Abwertung meines Körpers loszukommen und mich mit der Idee anzufreunden, dass Menschen wie auch immer aussehen können und dass das gut ist so. Und dann lese ich zufällig irgendjemandes Kommentar in einem Blog, oder einen Artikel, der mein Blut zum Kochen bringt, und dann erinnere ich mich an all die Menschen, die in einem Zustand der Selbstablehnung, Selbsterniedrigung und Selbstzerstörung leben, nur weil sie dick sind.

Für diese Mädchen und Frauen und für alle von uns, die einen Auffrischungskurs in Sachen Akzeptanz des eigenen Körpers brauchen, habe ich diese Zehn Regeln geschrieben.

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Fett weg!

10 Dez

Lenika hat uns einen Text zugeschickt, den wir sehr spannend finden und den wir hier gerne veröffentlichen und zur Diskussion stellen wollen. Vielen Dank für den Beitrag!

Fett: Letztes Wochenende hörte ich es wieder. Und es war affirmativ gemeint. Ausgesprochen von einer nichtfetten Person.

Immer mehr Anglizismen bereichern unsere Sprache. Sie sollen etwas ausdrücken, wofür es keinen passenden Begriff in der eigenen Sprache gibt. Das Wort »fett« für dicke Menschen ist ein Anglizismus, der gleichzeitig ein deutsches Wort ist, hier aber etwas anderes bedeutet. Auf englisch heißt das »fat« und es gibt Politisierungen, die sich gegen fat oppression und fat hatred richten, es gibt Bewegungen und Netzwerke, die mit verschiedenen Begriffen und kreativen Wortspielen fat positive sind.

Immer öfter höre ich »fett« in »neutraler« Bedeutung als Bezeichnung für Personen, auch schon in Druckwerken. Wie kommt das? Es gibt ja schon den Begriff »dick«, warum wird nicht dieser verwendet? Plötzlich wird so getan, als sei »fett« nie ein Schimpfwort gewesen beziehungsweise dass es nun Nichtfetten zusteht, diesen Begriff als »neutral« zu definieren. Und ich frage mich, welches Körperbild nichtfette »fett«aussprechende Mitmenschen von sich haben, würden sie sich oder Personengruppen als knochig, fleischig, sehnig usw. bezeichnen? Na, da würden sich doch viele wie vom Fleischhauer begutachtet fühlen.

Anglizismen werden eingeführt, wenn es in der eigenen Sprache keinen passenden Begriff gibt. Offenbar ist das Wort »dick« als Bezeichnung für Menschen kein gebräuchlicher Begriff. Anstatt dessen sind andere Begriffe im Umlauf: übergewichtig, mollig, untergroß, vollschlank, adipös, Rubens… (also unzeitgemäß), blad, ungünstig proportioniert, nicht gesundheitsbewußt, »trotzdem« attraktiv/sympathisch/sexy/intelligent,…

Eine positive Verwendung besteht nicht darin, das Wort »fett« scheinbar zu neutraliseren, sondern »dick« zu enttabuisieren und real in den Sprachgebrauch einzuführen. Dicke sind dick. Ganz einfach.

lenika

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ARGE Dicke Weiber bloggen beim Missy Magazine

30 Nov

Foto Gastblog Missy MagazineDas Missy Magazine hat uns eingeladen im Dezember Gastbloggerinnen in ihrem Weblog zu sein. Diese Einladung nehmen wir gerne an.

Wir werden über Erfahrungen aus dem dicken Alltag berichten, erzählen, warum wir nichts von Diäten halten und warum wir glauben, dass Schönheits- und Körpernormen Gewalt gegen Frauen sind, Buch- und Filmtipps für ein dickes Selbstbewusstsein geben und gleich zu Beginn die Leserinnen ihre eigene »Dickenfreundlichkeit« testen lassen.

Morgen starten wir und planen so etwa zwei bis drei Beiträge pro Woche. Wir freuen uns über eure Besuche und natürlich über eure Kommentare.

missy-magazine.de/category/gastblog-arge-dicke-weiber

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Frauendemonstration 25. November 2011

15 Nov

Frauendemo 25. November 2011

25. November ist Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen und autonome Feministinnen rufen zur Frauen Lesben Mädchen Demonstration in Wien auf.

Die ARGE Dicke Weiber beteiligt sich an dieser Frauendemo. Wir werden bei der Kundgebung am Viktor Adler Markt mit einem Redebeitrag vertreten sein und bei der Demo unser Transparent »Auf Diäten pfeifen, den Schlankheitswahn angreifen!« tragen. Denn »Gewalt gegen Frauen hat viele Gesichter!«

Alle Frauen sind eingeladen, sich uns anzuschließen!

FrauenLesbenMädchenDemonstration 25. November 2011
Kundgebung: 16 Uhr, Viktor Adler Markt, 1100 Wien
Demobeginn: ca. 18 Uhr

Zum Demoaufruf:
www.aoef.at
at.indymedia.org/node/21603

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