Interview mit der ARGE Dicke Weiber

20 Sep

»Dicke Dinger – Ein Heft über Größe« heißt das Abschlussmagazin der Lehrredaktion 52A der Deutschen Journalistenschule in München. Johanna Popp reiste dafür nach Wien und führte ein Interview mit drei Frauen der ARGE Dicke Weiber. Es ist online nachzulesen.

Klartext #33
Dicke Dinger – Ein Heft über Größe
»ARGE Dicke Weiber – “Man sollte Frauenmagazine verbieten!«
klartext-magazin.de/52A/arge

ARGE Dicke Weiber im September 2014

8 Sep

ARGE Dicke Weiber LogoDie ARGE Dicke Weiber meldet sich zurück aus der Sommerpause!

Wir treffen uns wieder am Freitag, den 12. September im Frauenzentrum Wien und laden alle interessierten dicken Frauen herzlich ein vorbeizukommen. Es wird eine gemütliche Runde und ist ein guter Zeitpunkt um bei uns einzusteigen.

Unsere September Termine:

ARGE Dicke Weiber Treffen
Freitag, 12.09.2014, 17 Uhr

FZ-Bar, Währinger Straße 59 – Eingang Prechtlgasse, 1090 Wien

ARGE Dicke Weiber Treffen
Freitag, 26.09.2014, 17 Uhr

FZ-Bar, Währinger Straße 59 – Eingang Prechtlgasse, 1090 Wien


Die ARGE Dicke Weiber ist eine feministische Initiative dicker Frauen, die sich gegen Gewichtsdiskriminierung und Schlankheitsterror – für Vielfalt und positive Selbstbilder stark macht. Wir treffen uns jeden 2. und 4. Freitag des Monats im Frauenzentrum Wien. Jede dicke Frau ist herzlich willkommen!

Um Anmeldung per Email wird gebeten.

Sommerpause

7 Jul

Im Juli und August macht die ARGE Dicke Weiber Sommerpause!

In dieser Zeit finden keine Treffen im Frauenzentrum Wien statt. Wir gehen aber gemeinsam baden und laden alle dicken Frauen herzlich ein, mitzukommen. Denn jede hat eine »Bikinifigur«!

How to have a Beach Body

Sommertermine:

  • Freitag, 25. Juli 2014, 11:00, Neue Donau, 1220 Wien
  • Freitag, 29. August 2014, 11:00, Neue Donau, 1220 Wien
    Bei Regenwetter gehen wir gemeinsam essen.

    Wenn du mitkommen möchtest, schreibe uns bitte ein Email, damit wir einen Treffpunkt vereinbaren können. Wir freuen uns auf dich!

Wir wünschen allen dicken Frauen einen wunderbaren Sommer!

Das nächste reguläre ARGE Dicke Weiber Treffen ist am Freitag, den 12. September 2014.

Video: 6. Mai in der Grünen Bildungswerkstatt

10 Mai

Am 6. Mai 2014 lud die Grüne Bildungswerkstatt Wien anlässlich des Internationalen Anti-Diät-Tages zu einer Veranstaltung, bei der wir die ARGE Dicke Weiber vorgestellt haben.

Der Anfang unseres Vortrags wurde aufgezeichnet.

Video zum Anti-Diät-Tag

7 Mai

Anlässlich des Internationalen Anti-Diät-Tag, dem 6. Mai, hat die ARGE Dicke Weiber ein Video kreiert mit 10 Dingen, die wir statt einer Diät machen können.

Viel Vergnügen!

Risiken und Langzeitfolgen einer Magenbypass Operation

24 Mär

Der vierte Text zum ARGE Dicke Weiber Themenschwerpunkt »Übergewichtschirurgie«.

Bei der Magenbypass-Operation wird eine kleine Magentasche gebildet, die direkt mit dem Dünndarm verbunden wird. Der restliche Magen, der Zwölffingerdarm und ein Teil des oberen Dünndarmes sind damit ausgeschaltet, das heißt, die Nahrung gelangt sofort unter Umgehung des Magens in den Dünndarm. Da der Magen und der Zwölffingerdarm mit Klammernähten abgeklammert werden, kann weder ein Kontrastmittel in diese Teile des Magens gelangen (kein Röntgen möglich) noch eine endoskopische Untersuchung und Behandlungen stattfinden. Somit lassen sich im abgeklammerten Magenbereich keine Geschwüre oder andere Krankheiten feststellen und behandeln. Der blind verschlossene Magen kann durch Magenspiegelung in der Regel nicht mehr eingesehen werden, ausser mit einer kleinen Operation.

Gefährlich sind auch Probleme durch Lecks im Bereich der Klammernahtreihen. An den Klammernähten und im Bereich der Verbindungsstelle von Magen und Dünndarm kann es zu Blutungen kommen oder es können Schwachstellen auftreten. Dabei kann es zum Austritt von Magen-Darminhalt und in weiterer Folge zu einer Bauchfellentzündung kommen. Auch Schleimhautentzündungen, Geschwüre an den Verbindungsstellen sowie Infektionen und Abszess Bildungen in der Bauchhöhle sind wahrscheinlich und führen zu Folgeoperationen. Darüber hinaus müssen langfristig säurereduzierende Medikamente zum Schutz der Schleimhaut vor allem im Bereich der Nahtverbindung Magen/Dünndarm eingenommen werden. Die Verbindung zwischen Magen und Dünndarm kann sich nach mehreren Wochen bis Monaten so weit verengen das selbst Flüssigkeiten nicht mehr durchkommen. Die Verengungen müssen mittels mehrmaliger Magenspiegelung gedehnt werden. Selten können sich beide Magenteile wieder miteinander verbinden.

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Was passiert bei den einzelnen Verfahren der Adipositaschirurgie?

9 Mär

Der dritte Text zum ARGE Dicke Weiber Themenschwerpunkt »Übergewichtschirurgie«.

Dieser Artikel soll als Kurzüberblick dienen, auf die Komplikationen und Langzeitfolgen der verschiedenen Verfahren werden wir noch gesondert eingehen.

Magenballon

Der Magenballon wird ohne Operation mittels Speiseröhre in den Magen eingeführt und dort mit Wasser und Luft gefüllt. Der Fremdkörper soll die Nahrungsaufnahme für maximal sechs Monate regulieren und auf eine chirurgische Maßnahme vorbereiten.

Da das Material mit der Zeit spröde wird, kann es bei einem unbemerkten Abgang zu einem Darmverschluss (Ileus) kommen.

Magenband

Das Magenband ist ein körperfremdes Implantat aus Silikon und wird ringförmig um den obersten Teil des Magens platziert. Über ein Schlauchsystem steht das Magenband mit einem «Reservoir»-System in Verbindung, welches unter die Haut implantiert wird. Es muss immer wieder eingestellt werden und kann zu verschiedenen Komplikationen führen, die dann eine Entfernung notwendig machen. Meist wird ein Magenband nach einigen Jahren umgebaut zu einem Schlauchmagen oder einem Magenbypass.

Komplikationen sind: Infektionen und Verwachsungen am Magen, eine sackförmige Erweiterung der Speiseröhre, Leckagen des Schlauchsystems, das Verrutschen des Magenbandes, Vormagenerweiterungen auch Pouch-Dilatation genannt (Intoleranz für feste und im späteren Verlauf auch für flüssige Kost), Probleme im Bereich des Ports (Infektionen, Verrutschen/Drehen der Portkammer, Abreißen des Schlauches etc., gefährliche Blutvergiftung), gehäuftes Erbrechen.

Außerdem sollte Aspirin nicht mehr eingenommen werden (zu große Nahrungsbrocken oder Medikamente reizen die Magenschleimhäute).

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