Zitat 27 Mär

„Ich verweigere die Rutschbahn ins Selbstmitleid, ins dumpfe Beschuldigen anderer. Ich nehme alles wahr. Ich spreche es aus. Ich schließe meinen Frieden damit. Dann bin ich halt nicht überall beliebt. Dann laden die mich halt nicht ein. Dann kann ich halt das oder jenes nicht. Und ich bin verletzlich, kann krank werden, kann Misserfolg haben und am Ende werde ich sterben. Kein Problem, denn wie schon ein buddhistischer Lama sagte: Sterben ist ganz einfach, bisher haben es alle geschafft. (…) Ich nehme meinen Körper, meinen Atem liebevoll wahr und lasse alle störenden Impulse wie Wasser auf Fett abgleiten. Und ich verzeihe mir alles, denn ich kann mir einfach nichts übel nehmen.“

Luisa Francia

Zitat 23 Mär

„Nicht das Dicksein ist gefährlich, sondern das Leben, das wir führen!“

Sabine Asgodom

Dicker Erfahrungsbericht: „Selbstreflexion“

18 Mär

Ich stehe bei der Straßenbahnstation und beobachte die Menschen um mich herum. Ich entdecke eine dicke Frau vor mir. Sie sieht hübsch aus und ich betrachte sie lange und genau. Auf einmal erschrecke ich, denn ich merke es könnte für sie wirken als würde ich sie anstarren. Ich schaue schnell weg und weiß nicht mehr so recht ob ich mich jetzt richtig verhalten habe. Ich wollte sie keinesfalls anstarren oder ihr anders ein negatives Gefühl vermitteln. Mir fällt auf, dass das Dicksein doch noch so „besonders“ in meiner Sehgewohnheit ist und ich selbst mit starrenden, verachtenden Blicken leider soviele Erfahrungen gemacht habe, dass ich selbst nicht mehr weiß wie ich mich hier richtig verhalten kann. Schließlich kann sie ja nicht wissen, dass ich keinesfalls negativ über sie gedacht habe. Ich habe es eher genossen auch einen anderen dicken Menschen auf der Straße zu sehen auf der ich als Dicke ansonsten alleine bin.

Zitat 13 Mär

„Mir geht es um das Hinterfragen und Aufzeigen von gesellschaftlichen Missständen, dazu zählen auch die Diskriminierung von Dicken im Gesundheitswesen – vor allem die Verallgemeinerung alle Dicken wären ungesund, unbeweglich, ess-süchtig. Diese angeblich wissenschaftliche „Wahrheit“ ist nicht wissenschaftlich bewiesen, die Studien hierzu sind kaum wissenschaftlich und beruhen meist auf wirtschaftlichem Interesse (schließlich lässt sich mit Dicken viel Geld verdienen, auch Fitnessstudios verdienen an Dicken). Es ist nicht bewiesen, dass wenn Dicke abnehmen sie gesünder und länger leben als wenn sie dick geblieben wären.“

Mitglied der ARGE Dicke Weiber

ARGE Dicke Weiber im Rückblick

9 Mär

Die ARGE Dicke Weiber hat sich in den vergangenen 5 1/2 Jahren mit so einigem auseinandergesetzt. Wir wollen hier nun einen kurzen Überblick geben über unsere wichtigsten Beiträge:

Wir sind sehr stolz auf alles was wir bisher erreicht haben. Unsere Botschaft ist: Es lebe die menschliche körperliche Vielfalt.

Wir wünschen uns eine Zukunft in der wir alle ob dick oder dünn die Würde des Anderen achten und füreinander einstehen. Wichtig dafür ist sich selbst lieben und annehmen zu lernen so wie frau ist – und nicht wie irgendwer anderer sie gerne hätte. Wir wollen uns lösen von allen medial suggerierten Vorstellungen wie wir zu sein hätten – und uns so lieben wie wir sind. Wir leben unser Leben jetzt voll und ganz mit Freude und Genuss. Mit unserem Vorbild wollen wir positive Selbstbilder in diese Welt tragen und wir hoffen, dass sich uns viele Menschen anschließen.

Dicke Grüße,

eure ARGE Dicke Weiber

Video

8.März: Für alle Frauen!

8 Mär

Anlässlich des 8.März hat sich die ARGE Dicke Weiber ein kleines Video erlaubt, dass auf die Missstände in der Gesellschaft hinsichtlich Gewicht aufmerksam machen soll.

 

Zitat 6 Mär

„Dicksein ist etwas vollkommen Natürliches, auch dann, wenn es nicht den aktuellen ästhetischen Wünschen oder dem Selbstbild des Trägers entspricht.“

Udo Pollmer

(Esst endlich Normal! Das Anti-Diät-Buch. Piper Verlag GmbH, München. 4.Auflage März 2011, ungekürzte Taschenbuchausgabe. Seite 90)

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