Fett schwimmt oben – ein Badetag mit argen dicken Weibern

Wir hoffen auch ihr hattet und habt einen wunderbaren Sommer. Hier sind ein paar Schmankerln aus unserer gemeinsamen Aktion „Badetag mit argen dicken Weibern“.

Bei diesen gemeinsamen Aktionen der ARGE Dicke Weiber geht es auch immer um das Sichtbarmachen dicker Menschen insbesondere dicker Frauen und das Ermöglichen von positiven Erlebnissen in der Öffentlichkeit mit dem dicken Körper insbesondere bei Tätigkeiten, die ansonsten zu Diskriminierungen und Ausgrenzung führen. Sie dienen einerseits uns als dicken Frauen persönlich gehen aber weit über diesen Persönlichkeitsbezug hinaus – wir tun das auch für andere und all jene, die sich noch nicht trauen mit ihrem dicken/fetten Körper ihr Leben voll und ganz zu leben als wertvoller Teil der Gesellschaft. Es ist wichtig sich als Teil einer Gemeinschaft begreifen zu können und zu begreifen das wir alle gut sind so wie wir sind. Unsere Aktionen verändern unseren eigenen Blick auf das Außen und hoffentlich mit unseren Fotos auch den Blick vom Außen, den Anderen, auf uns und unsere dicken/fetten Körper. Jeder Körper ist ein guter Körper.

Lasst uns gemeinsam Raum schaffen für die Vielfalt. Gehen wir gemeinsam mit lächelnden Gesichtern durch die Welt und blicken wir mit freundlichen Augen auf uns selbst und auch auf andere. Dicke Grüße eure ARGE Dicke Weiber

Nicht für den hohlen Zahn

Jedes Jahr im Sommer haben wir das Ziel zumindest ein  Mal schwimmen zu gehen. Wie so oft hat es auch letzten Sonntag geregnet. Also haben wir uns gedacht, wenn wir schon nicht Schwimmen können, dann wollen wir wenigstens Essen gehen.

Unser Treffpunkt war ein Lokal am Yppenplatz, welches leider gerade an diesem Tag geschlossen hatte. Nach einer kurzen Inspektion der Sitzmöglichkeiten am Platz fanden wir  sie leider alles andere als dickenfreundlich.

Darum beschlossen wir trotz beginnenden Regens ins nicht allzu entlegene Centimeter zu gehen. Dort gibt es die gewünschten Sessel.

Das Essen war gut und reichlich. Ja, es war uns nicht möglich auf zu essen, aber die Reste wurden von uns eingepackt.

Die Sessel waren bequem. Ein wichtiger, aber gerne vergessener Punkt: Die Toilettentüren gehen nach außen auf! Ohne Probleme kommt man in die Toilette und kann die Türe auch schließen.

Trotzdem haben wir für das nächste Mal beschlossen, sollte es wieder regnen, gehen wir ins Hallenbad.

Bis dahin – viel Spaß und Freude mit euren dicken, fetten Körpern – genießt den Sommer und lasst  euch das Leben in vollen Zügen schmecken!

Guten Appetit!

Netzfund: Der Trafalgar Square mutiert zum Laufsteg für Body Positivity

Was der Begriff Body Positivity wirklich meint, nämlich die Akzeptanz des menschlichen Körpers in all seinen Varianten und Formen, hat sich vergangene Woche am Londoner Trafalgar Square eindrucksvoll erwiesen.

Wie schon mehrmals zuvor in New York gelang es den Organistator_innen Jae Christine und  Khrystiana Kazakova unter dem Schlagwort theREALcatwalk dutzende Menschen dazu zu motivieren, im Zeichen der Diversität auf einem der belebtesten Plätze Londons aufzumarschieren – gehüllt nur in Bademode. Für wahres Selbstbewusstsein und echte Vielfältigkeit.

 

 

Veranstaltungstipp: Filmscreening „Tricky Women Every Body Beautiful“

Am Freitag den 27.07.2018 findet im Rahmen des dotdotdot Open Air Kurzfilmfestivals ein Filmscreening der besonderen Art statt: gezeigt werden Kurzfilme zum Thema Body Positivity.

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Foto: MOMS ON FIRE © Joanna Rytel

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit Tricky Women statt, dem weltweit einzigen Animationsfilmfestival mit Fokus auf Animation von Frauen*. Neben dem Filmprogramm gibt es noch Bühnengespräche mit den Filmschaffenden Élodie Dermange (INTIMITY) , Calí dos Anjos (TAILOR), Renata Gąsiorowska (PUSSY) , sowie Waltraud Grausgruber & Birgitt Wagner (Tricky Women).

 

Infos zum weiteren Programm, zu den Anfahrtswegen und den Tickets findet ihr hier.

 

Das Ende der Fahnenstange?

Nach Jahren des Dickenaktivismus ist wohl alles gesagt. Wie oft können wir schreiben, dass jeder Körper ein guter Körper ist und der Wert eines Menschen nicht an seinem Körpergewicht gemessen wird. Es soll also darum gehen, wie es mit der ARGE dicke Weiber weiter geht.

Wir treffen uns selten.
Wir posten wenig.
Wir sind uns nicht immer einig.
Wir sind auch nicht sehr viele.
ABER es gibt uns noch.

Schreibt uns, wenn ihr zu einem Treffen kommen wollt! Anregungen, Ideen, Wünsche – wir sind für alles offen! Aktionen für den Herbst sind geplant, bis dahin gehen wir schwimmen, gerne auch gemeinsam.

ARGE Dicke Weiber – für eine gescheitere Arbeitszeitpolitik

30 Arbeitsstunden in der Woche reichen auch und schafft Arbeitsplätze!

Gleicher Lohn, 30 Arbeitsstundenwoche weniger Lohnnebenkosten! Es ist möglich!

Würdevolle Bedingungen, die auf die individuellen Lebensumstände und Bedürfnisse eingehen! Das die Lebensfreude nicht zu kurz kommt!