Gemeinsam Mensch sein

Wir reichen uns die Hände,
wir hören einander,
wir wissen und versuchen zu verstehen,
wie es ist dick zu sein,
fett zu sein,
wie es ist mit unterschiedlichen Körpern zu leben,
wir leihen uns unsere Stärke, unsere Stimmen,
wir stehen füreinander ein,
und wir geben einander Raum,
den Raum, den wir brauchen,

wir unterstützen uns und schauen hin,
selbst dann wenn es nicht schön ist,
wir sehen die Vorurteile der Gesellschaft,
den Ausschluss, wo Barrieren aufgebaut werden,
wo es Grenzen gibt,
wir sehen den Hass der Dicken/Fetten begegnet,
wir schenken uns gegenseitig den Mut weiterzumachen,
und wenn es noch so lange dauert,

was wir tun ist wichtig,
denn jeder und jede verdient Würde,
und so schenken wir sie uns gegenseitig
und hoffen andere mit unserem Vorbild zu ermutigen,
auf ihre Würde zu bestehen und für sie einzustehen!

Danke, Ihr wunderbaren und starken VorgängerInnen,
Danke, Euch, die Ihr uns die Hände reicht.
Danke für das Gemeinsame Mensch sein.

verfasst von Malena Glück

to be seen as a human being

„my fight isn’t just to be seen as beautiful or sexy, it’s to be seen as a human being and not a walking “before” picture. It’s about having the chance to get actual health care based on evidence-based interventions rather than being prescribed a bag of not-so-magical weight loss beans. It’s about fat people no longer being hired less and paid less than thin people with the same qualifications.  Being seen as sexy is nice, but what I’m talking about here is seeing people who look like me represented in media as fully actualized, non self-loathing human beings, rejecting diet culture and leading amazing lives.“

Ragen Chastain

„Das Optimum ist der gesunde Mensch – im Gegensatz zum kranken. (…) Die Grenzen zwischen ››krank‹‹ und ››gesund‹‹ sind oft nur schwer zu ziehen, weil eigentlich immer fließend. Ab wann ist zu klein zu klein, und ab wann ist zu groß krank? Und was ist krank oder eigentlich einfach nur anders?“

Markus Hengstschläger

(Philosophicum Lech. Neue Menschen! Bilden, optimieren, perfektionieren. Konrad Paul Liessmann Hg., Paul Zsolnay Verlag, Wien 2016, S.213)

Media representation of fat people

„Representation matters, and the fact that almost all media representation of fat people is based on negative stereotypes and diet culture is a problem.  It means that we don’t have role models who look like us (and like looking like us,) and that nearly every time that fat-positive fat people find out that we are actually going to represented (which is, in and of itself, pretty rare in television and movies) it’s not long before we find out that the we aren’t going to be represented at all – the only fat people who are represented are fat people who don’t want to be fat any more.“

Ragen Chastain