Your body is yours.

„Your body is not a debt to be paid, not a problem to solve, or an albatross to carry. Your body is yours. All you need to do is have the body you have, keep yourself safe, and build the momentum of your own goodness. Feel it whirring away inside you. Fuel its engine. Remember who are you are, regardless of the body you have.And remember all that’s yours at the end of the day. You have the puttering motor of your goodness, and you have all the fuel it needs. You have a body that keeps you warm, soft and tender. You have lungs that fill with cool, sweet air, and a heart that beats oceans through your veins. You have the tides of your own body, and the moon that governs them.“

Your Fat Friend

„Körper verkörpert und verweist auf Differenz und Dualismen: Es ist davon auszugehen, dass der Körper selbst und die Vorstellung von dem und über den Körper eine Geschichte haben, er also vom kulturellen Kontext, seiner historischen Bedingtheit geformt wurde und geformt wird. Der Körper steht in dieser Historizität immer auch in Machtverhältnissen, die Geschichte des Körpers ist demzufolge auch immer eine Geschichte des ›anderen‹ Körpers, des marginalisierten Körpers.“

Torsten Junge/ Imke Schmincke

(‘Marginalisierte Körper eine Einleitung’ in Marginalisierte Körper – Beiträge zur Soziologie und Geschichte des anderen Körpers, UNRAST-Verlag, Münster, Mai 2007, S.5f)

„In Prozessen der Marginalisierung und Selbstmarginalisierung von Körpern scheinen mir die Beschämung und die Scham von zentraler Bedeutung zu sein. Sie stellen besonders effektive Machtmechanismen dar, die das Individuum dem normalisierenden Blick des Anderen – egal, ob in Form eines tatsächlichen oder eines generalisierten Anderen – unterwerfen. (…) Dies lässt sich in den FKK-Texten um 1900 nachlesen. Die beschriebene Umdeutung des Schambegriffs, der nun nicht mehr mit Nacktheit als solcher, sondern mit dem Verstoß gegen Körpernormen verknüpft war, macht die Scham für Prozesse der Normalisierung verfügbar. Dieser neue Schambegriff hat sich meines Erachtens letztlich durchgesetzt; ist es doch heute weniger der nackte Körper an sich als vielmehr der nicht schöne, nicht durchtrainierte, nicht bearbeitete Körper, der als peinlich empfunden wird.“

Maren Möhring

(‘››Natürliche Scham‹‹’ in Marginalisierte Körper – Beiträge zur Soziologie und Geschichte des anderen Körpers, Torsten Junge/ Imke Schminke Hg., UNRAST-Verlag, Münster, Mai 2007, S.129f)