„The way fat women are talked about is terrible; the way we’re treated is worse. We know the sinking feeling of grab them by the p***y. Because some fat women have been, and upon reporting our assaults, have been met with disbelief — who would want you? The horrifying logic of who would rape a fat woman is so ubiquitous that some of us never report at all. Others of us haven’t been assaulted, and somehow feel invisible in a culture that conflates groping and rape with affirmation. All kinds of women are sexually assaulted; fat women are told we’re too disposable to be raped, even after it’s happened.“

Your Fat Friend

Erinnerung für andere

„Manchmal stelle ich fest, dass ich etwas aufgrund meiner Schwere und Fülle nicht kann und dann macht mich das traurig und wütend und ich fühle mich dann gefangen in mir drinnen. Und dann braucht es wieder bis ich auf meinen Körper sehe und begreife: ohne ihn wäre ich nicht hier. Ich könnte mich nicht einmal ärgern oder traurig sein. Und am besten ist es wenn mich jemand in den Arm nimmt und mich erinnert, dass ohne meinen Körper ich auch soetwas schönes wie eine Umarmung nicht fühlen könnte. Also wünsche ich euch allen auch jemanden, der dann für euch da ist und euch umarmt. Damit ihr nicht vergesst, dass euer Körper auch wunderbares kann.“

Mitglied der ARGE Dicke Weiber

No public proberty

„So when fat people go out in public, people often confuse us for public property presented for their judgments and comments.  If we aren’t exercising they tell us what we should be, if we are exercising, they say that we’re doing it wrong (or they just moo from their car, or throw eggs,) if we’re eating a salad they congratulate us, if we are’t eating a salad they chide us as if our food is any of their damn business.“

Ragen Chastain

Platz haben, Raum haben

Ich entscheide mich das Lachen zu erwidern,
doch zum Lachen ist mir nicht,
ich entscheide mich ruhig zu bleiben,
doch ruhig bin ich nicht,
ich höre den Hass, ich höre die Worte,
und die die nicht betroffen sind sagen leicht dahin:
„das betrifft mich nicht,
es kann mich nicht treffen,
es hat nichts mit mir zu tun,
lass sie doch reden“
aber es macht etwas mit mir,
es macht mich traurig,
es macht mich wütend.

Ich gehe hinaus und kann so vieles nicht tun,
bin in so vielem beschränkt,
da ist kein Platz im Bus,
kein Platz im Theater,
kein Platz im Kino,
keiner im Café,
da ist kein Platz im Kleidergeschäft,
kein Platz für einen Körper wie meinen,
selbst beim Gehen auf der Straße,
wo ist Platz für mich?
Platz für meinen dicken/fetten Körper?
und ich atme durch und schaffe mir Platz.

Doch das ist harte Arbeit,
das ist ein echter Kampf,
einfach nur hier zu stehen und
den Raum einzunehmen, den mensch braucht,
mit der Anfeindung fertig zu werden,
und mit den eigenen Gefühlen,
das ist echt harte Arbeit,
und sie beginnt jeden Tag von neuem.

Meinen Raum zu haben,
ihn zu erfüllen, ihn auszufüllen,
dass gehört zum Menschsein dazu,
und ich lasse mir mein Menschsein nicht nehmen.

verfasst von Malena Glück