Gedicht: Meine dicken Arme

geschrieben von Malena Glück

ArgeDiWe4Stattlich nennen sie manche,
breit und dick und fett,
weit und weich und gewichtig,
ja so sind meine Arme – richtig,
und ist das nicht wunderbar?
Eines ist doch sonnenklar,
so wie sie sind – so sind sie tadellos,
so wie sie sind – sind sie famos.

Starke Arme, die zupacken, loslegen,
die rempeln und raufen,
die halten und walten,
die sich wehren und Selbstachtung lehren,
die Raum einnehmen und imponieren,
die sich auch mal amüsieren,

dicke Arme, die drücken und sich entzücken,MuttermondARGE
die beglücken und verrücken,

fette Arme, die bewegen und bestärken,
die streicheln und berühren,

breite Arme, die umarmen und umfassen,
die umschließen und prassen.

Ich liebe meine Arme,
liebe ihr tun, ihr fühlen, ihr begreifen,
sie sind umwerfend, überwältigend, sagenhaft,
sie sind wuchtig, massiv und mächtig,
sie sind beeindruckend und prägend.

Ich bin meine dicken Arme,
sie gehören zu mir,
und das Dicke, das Fette, das Breite, das Weite,
das Gewichtige und Mächtige ist Teil von mir,
so wunderbar, so einprägsam, so tief verwurzelt,
so unglaublich und berauschend,
so lebhaft und beglückend – ich bin einfach entzückend!

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